Dienstag, 4. Januar 2011

Neuseeland_ Südinsel I


Von Adelaide wollten wir dann über Melbourne nach Christchurch fliegen. Um halb 5 morgens hat uns das Taxi zum Flughafen gebracht und eigentlich sollten wir um 15Uhr in Neuseeland ankommen. Leider hatte der Flug nach Melbourne Verspätung und somit hätten wir den Flug nach Christchurch verpasst. Deswegen wurden wir nach Brisbane umgebucht. Der Weiterflug nach Christchurch hatte auch Verspätung und somit haben wir den ganzen Tag am Flughäfen verbracht und kamen 9Std später als geplant in Christchurch an. Am nächsten Tag haben wir unseren Van namens Space in Christchurch abgeholt und uns die Stadt angeschaut. Wir waren mal wieder shoppen und auf der Kathedrale oben.

































Am nächsten Tag haben wir uns Richtung Norden aufgemacht und sind nach Kaikoura gefahren. Dort haben wir eine Küstenwanderung gemacht. Die Küste war echt schön und wir haben etliche Robben gesehen. Und vielleicht auch mal wieder Pinguine. Danach sind wir zur Entspannung nach Hamner Springs in eine Therme gefahren.

























































Unser nächster Stop hieß Lake Tekapo. Dort haben wir auf einem Parkplatz unseren Van hingestellt und geschlafen. Am Morgen hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den türkisfarbenen See mit der Shephards Church im Vordergrund. Dort haben wir dann auch gefrühstückt und uns entschlossen einen Tag länger zu bleiben. Wir sind dann auf dem Berg hochgefahren (zum Laufen waren wir zu faul) und haben uns danach auf einen Conservation Park gestellt, der direkt am See war. Beim Sonnenuntergang haben sich die Berge im Wasser gespiegelt. Eigentlich wollten wir nachts aufstehen, um den Sternenhimmel zu bewundern, anscheinend der beste in NZ, aber es war bewölkt..
































































Danach sind wir weiter in den Norden gefahren. Unser erster Stop hieß Dunedin, danach ging es auf die Halbinsel, wo man anscheinend gut Pinguine sehen kann. Leider war es sehr bewölkt und wir haben keine gesehen. Wir sind dann noch ein ganzes Stück in den Norden gefahren, zum Kaka Point. Da war es schon Mitternacht. Wir wollten uns auf den Parkplatz vom Leuchttürm, der ganz am Ende einer verlassenen Küstenstraße war, stellen. Auf dem Weg, der echt eng war, ist uns ein Missgeschick passiert. Sandra ist rückwärts gefahren, um zu schauen, was auf einem Schild stand. Ich hab nach hinten geschaut, weil ich gedacht hab, da gehts gleich Klippen runter und Sandra hatte gedacht, dass sie weiter zurückfahren kann.. und PENG und wir sind auf die Steine gekracht und standen halb auf der Klippe. Boah haben wir alle ein Schock bekommen. Sandra stand auf der Bremse und Annika und ich haben uns die Lage angeschaut. Erst haben wir versucht, selbst wieder rauszukommen, aber wir hatten Schiss, dass wir die Klippe runterfallen. Also es ging so 1-2m runter und es sah so aus, als ob Flut war. Wir haben dann beschlossen, mal zu schauen, wo das nächste Auto ist, denn wir waren echt im Nirgendwo und es war inzwischen 1Uhr nachts. Wir sind an Häusern vorbeigekommen, aber die waren echt verlassen, also sind wir wieder zum Van zurück und haben versucht Telefonnummern im Lonely Planet anzurufen. Natuerlich ging keiner ran. Den Abschleppdienst wollten wir nicht wirklich anrufen, weil wir nicht wissen wollten, wie teuer das wird. Also haben wir weiter telefoniert, obwohl der Akku auch fast aufgegeben hat, und haben eine nette alte Dame erwischt. Sie wollte den Abschleppservice für uns anrufen, aber konnte keinen erreichen und dann ist ihr Ehemann zu uns gefahren, um sich die Lage anzuschauen. Er konnte uns zum Glück rausziehen und den einzigen Schaden, den der Van hatte, war, dass er hinten ein wenig eingedrückt war. Wir waren echt erleichtert und dankbar! Der Mann hat uns dann noch einen schönen Spot zum Parken gezeigt.































Also hatten wir dann am Morgen echt einen schönen Parkplatz, direkt am Strand. Dort haben wir gefrühstückt und sind kurz ins Wasser, obwohl es echt kalt war. Wir haben uns dann auf den Weg zum Leuchtturm am Nugget Point gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir unsern Rettern von letzter Nacht noch ne Flasche Wein als Dankeschön vorbeigebracht. Der Leuchtturm war echt wunderschön gelegen. Ein kleiner Weg hat hingeführt und die Aussicht von dort war echt beeindruckend. Auch Robben waren wieder auf den Steinen. Nachdem wir an Wasserfällen waren, sind wir in ein Schrottmuseum gegangen. Ein Einheimischer hat aus Sachen, die er am Strand gefunden hat, ganz verschiedene Sachen hergestellt. Das war lustig! Zum Beispiel konnte man Fernseh schauen, in dem man in die Pedale eines Fahrrads tritt. Danach sind wir zu einer Stelle gefahren, wo man bei Ebbe in eine Höhle gehen konnte und schließlich ging es weiter zur Curio Bay und wer glaubt es, da haben wir wirklich Pinguine gesehen!! So oft hatten wir gedacht, es wären welche gewesen, aber sie waren immer zu weit weg, um sicher zu sein. Aber dieses mal waren sie ganz nahe!
















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