Dienstag, 18. Januar 2011

Sydney - Melbourne -Sydney (12.1-24.1.)

Brisbane ist ganze 950km von Sydney entfernt und somit sind wir den ganzen Tag gefahren. Kurz vor Mitternacht haben wir an einem Raststelle gestoppt, um dort zu schlafen und auf meinen Geburtstag anzustoßen. Das war auch mal eine andere Atmosphäre, aber es war schön, nicht alleine zu sein, sondern mit den anderen zusammen zu sein. Auch meine Family hat pünktlich angerufen. Am Dienstag sind wir dann mittags in Sydney angekommen und haben erst keinen Parkplatz gefunden. Kurzerhand haben wir uns dann in Redfern in der Nähe vom Bahnhof hingestellt. Als erstes sind wir auf dem Tower. Dieses Mal war es echt gut, weil man voll viele verschiedene Gebäude vom Turm aus erkennen konnte. Danach sind wir noch zum Wildlife Center. Für meinen Geburtstag sind wir am Darling Harbour essen und was trinken gegangen. Eigentlich wollten wir noch umparken, aber haben uns dann entschieden, dort auf der Stelle auch zu schlafen. Es war Happy Hour und wir haben alle getrunken. Als wir zu unserem Auto zurückkamen, war auf einmal 2m von unserm Van die Straße abgesperrt und es war dort eine Baustelle. Dadurch dass wir alle etwas betrunken waren, konnten wir nicht mehr umparken. Boah, die ganze Nacht haben die mit dem Presslufthammer herumgemacht!!































































Nach der Nacht, in der wir alle fast nicht schlafen konnten, sind wir nach Watsons Bay gefahren und haben uns dort hingestellt. Wir haben den Bus in die Stadt genommen und dieses Mal stand Circular Quay, Royal Botanical Gardens und Maquire Chair auf dem Programm. Eigentlich wollten wir auch die Kakadus im Botanischen Garten füttern, aber die kamen leider nicht vom Baum runter. Am Abend sind wir nach Coogee Beach gefahren und wollten dort eigentlich für Annikas Abschied ein BBQ machen ,da sie sich entschieden hatte, früher nach Hause zu fliegen, weil wir jetzt nochmal zu Melbourne, zur Great Ocean Road fahren, da es das einzige war, wegen dem hochwasser, was man machen konnten. Da wir schon während der Midsemester Break dort hat Annika sich entschlossen, früher nach Hause zu fliegen. Aber bis wir am Strand ankamen, war der Grill schon ausgeschalten und wir mussten in der Doris kochen.



















Wir sind ganz früh morgens los und haben Annika zum Flughafen gebracht. Danach ging es in die Uni und wir haben all unsere Laptops, Fotos etc aufgeladen, weil so ohne Strom in Van ist man ganz schön aufgeschmissen. Wir haben uns dann entschlossen, zum Royal National Park zu fahren. Sandra, Annika und ich haben ja vor ein paar Monaten die Küstenwanderung dort schon gemacht, aber um es Petra zu zeigen, sind wir nochmal hin. Erster Stop war Watamolla. Dort gibt es eine Klippe, von der wir letztes Mal schon gesprungen sind. 8.5m hoch!! Nach langem Zögern bin ich dann nochmal runtergesprungen und dieses Mal war es gar nicht so schlimm. Danach sind wir weiter nach Gairie Beach. Dort hatten wir letztes Mal in einer abgeschiedenen Hütte geschlafen. In der Zwischenzeit hat jemand sie abgefackelt. Schade! Dort sind wir kurz schwimmen gegangen und wollten danach duschen. Während Sandra in der Dusche war, hat Petra ein Blutegel an ihrem Fuß entdeckt. Boah ist die ausgerastet und hat rumgeschrieen! Sie wollte, dass ich es entferne, aber ich wußte nicht, ob man das einfach rausziehen kann. Ich hab es probiert, aber es hing echt fest. Als sie dann noch einen zweiten Blutegel in ihrem Schuh entdeckt hat, hab ich gedachtet, sie dreht gleich durch. Sandra kam voll mit Shampoo aus der Dusche raus, aber wusste auch nicht, wie man es wegmacht. Ein Australier hat es dann rausgezogen, aber es war echt ekelhaft, weil es voll fest drinnen hing und der richtig dran ziehen musste! Im Nachhinein hat die Szene uns etliche Stunden an Lachen gebracht. Zum Schlafen sind wir weiter nach Wollongong gefahren.






















































Am nächsten Tag waren wir in Kiama. Wir standen auf einem Parkplatz und auf einmal kam die Polizei vorbeigefahren. Wir hatten etwas Schiss, aber die wollte nur wissen, wie viele Leute oben im 'Penthouse' schlafen können und sind dann weitergefahren. In Kiama gibt es ein Blowhole, also ein Loch im Boden, aus dem Wasser bis zu 60m hoch spritzt. Leider waren die Wellen nicht richtig und somit konnten wir das Spektakel nicht sehen. Aber bei dem kleinen Blowhole kam Wasser rausgespritzt. Danach sind wir noch zu den Fitzroy Waterfalls gefahren. Einen Wombat, der leider tot am Straßenrand lag, haben wir gesehen. Auf dem Weg zurück ging es über eine lange Strecke bergab. Die Doris verfügt über Automatik und Sandra hat die ganze Zeit gebremst, bis es auf einmal angefangen hat nach Gummi zu stinken und zu rauchen. Nachdem wir kurz Pause gemacht haben und den Gang, der für Abhänge ist entdeckt haben, ging es weiter. Eigentlich wollten wir uns langsam auf den Weg nach Melbourne machen, aber wir konnten am WE bei einem Canyoning Trip in die Blue Mountains mitmachen und mussten somit schon freitags zurück sein. Deswegen haben wir uns entschlossen, so schnell wie möglich nach Melbourne zu fahren und sind dann die ganze Nacht durchgefahren.










































Sonntag mussten wir auch noch den ganzen Tag fahren. Einen Zwischenstopp haben wir aber am Ninety Mile Beach gemacht, um schwimmen zu gehen. Abends sind wir in Melbourne gewesen und waren dort essen. Danach haben wir uns nach Turqauy, zum Anfang der Great Ocean Road, aufgemacht. Es war schon nach Mitternacht, als wir uns auf einem Parkplatz hingestellt haben, wo noch etliche andere Vans standen.































Am Montag wurden wir um 7Uhr morgens von einem Klopfen geweckt. Ein Officer!! Er wollte den Ausweis von einem haben und hat uns dann aufgeschrieben. =( Eigentlich kostet es 125Dollar pro Person, wenn man illegal irgendwo im Auto schläft!!! Aber er hat nur eine Person aufgeschrieben. Trotzdem scheiß teuer! Sechs andere Vans hat er davor schon erwischt. Danach war die Stimmung unten und weiterschlafen ging auch nicht. Also haben wir gefrühstückt und wollten dann die Strafe direkt bei der Polizei bezahlen. Als wir das machen wollten, meinte der Polizist, das er das nicht bezahlen würde und Einspruch an unserer Stelle einlegen würde. Das haben wir dann gemacht und hoffentlich kommt nichts mehr. Danach haben wir uns zur Great Ocean Road aufgemacht. Annika, Sandra und ich, wir waren schon einmal bei der Great Ocean Road währen der Midsemesterbreak, aber es war trotzdem wieder sehr beeindruckend. Wie beim letzten Mal haben wir wieder die Twelve Apostels, die Gorge etc gesehen, aber dadurch dass wir mit dem Van unterwegs waren, waren wir flexibler und konnten auch zu einem Wasserfall gehen.








































































Am nächsten Tag haben wir uns nach Phillip Island aufgemacht. Dort haben wir auf einem Campingplatz geschlafen und haben uns am Abend die Pinguin Parade angeschaut. War das süß! Man saß auf einer Tribüne bei Sonnenuntergang und konnte beobachten, wie Herden von Zwergpinguine an Land kamen. Wirklich süße Dinger!












Am Mittwoch sind wir vormittags in Amaze'n Things gegangen. War das lustig! Das war so eine Art Freizeitpark mit verschiedenen Rätsel, Illusionen, Spiegelkabinett, Irrgarten etc. Bei einem Raum wurde der Gleichgewichtssinn gestört, er sah schräg aus, war aber wahrscheinlich gerade. Das hat sich echt komisch angefühlt. Ausserdem gab es eine Rutsche, da hast du dich oben festgehalten und bist senkrecht runtergefallen. Der Alterdurchsschnitt war ca 10 Jahre jünger, aber Sandra und ich haben es trotzdem gemacht. Danach haben wir uns wieder Richtung Sydney aufgemacht. Zwischenstopp haben wir bei Cape Conran gemacht, um zu essen. Baden sind wir nicht gegangen, weil es dermaßen nach totem Fisch gestunken hat.

























































Am Donnerstag wollten wir eigentlich bei Mallacoota ein Motorboot ausleihen, den See erkunden und auf dem Wasser relaxen und baden gehen. Als wir aber erfahren haben, dass man lieber hier nicht schwimmen gehen soll, da Larven im Wasser schwimmen. Normalerweise legen die ihre Eier in Pelikane und schlüpfen dann. Bei Menschen legen die auch die Eier unter die Haut, aber sterben ab und die Stelle entzündet sich. Wir haben dann lieber kein Boot ausgeliehen und sind weitergefahren. In Moruya Heads sind wir an den Strand gefahren und sind baden gegangen. Das war unser letztes Mal am Strand.


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